Die internationale Jugendfreizeit Youto (Youth together) des Partnerstädtenetzwerks findet vom 30. Juli bis 8. August im sächsischen Schkeuditz statt. Junge Leute aus Bühl, Vilafranca del Penedès (Spanien), Mattsee (Österreich), Kalarasch (Republik Moldau), Cantù (Italien), Oslavany (Tschechien), Villefranche sur Saône (Frankreich) und natürlich aus Schkeuditz kommen mit ihren Betreuern zusammen. Bernd Kölmel führt die Delegation aus Bühl an. Der Partnerschaftsbeauftragte weilte zum Betreuertreffen in Schkeuditz. Mit den dortigen Verantwortlichen, im Dezernat von Bürgermeister Manfred Heumoos laufen die Fäden zusammen, wurden die Eckdaten des Aufenthalts abgestimmt. Das geschah in verschiedenen Workshops mit interkulturellem, historischem, künstlerischem, sportlichem und pädagogischem Hintergrund. Die Abgesandten lernten die in die Freizeit eingebundene Örtlichkeiten kennen. So werden die Gäste in der „Lessing Schule“ untergebracht und der nahe gelegene Jugendtreff „Neue Welle“ wird Dreh- und Angelpunkt der Freizeitwoche sein.
Was ist an Programm geplant? Neben sportlichen Aktivitäten gilt es auch Schkeuditz, Leipzig und Weimar zu entdecken. Der Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald und entsprechend ausgearbeitete Workshops dazu stellen eines der Hauptthemen dar. Da wird es spannend werden, die Meinungen der jungen Leute zu Rassismus, Diskriminierung, Ausgrenzung, Vorurteilen und Klischees zu hören. Zudem wird es zu einem Zusammentreffen zwischen den Schkeuditzer Gemeinderäten und den Jugendlichen in einer eigens dafür geplanten Gemeinderatssitzung kommen.
Die Betreuer kennen sich größtenteils aus den zurückliegenden Freizeiten. Sie bewerten sich als eingespieltes Team und schauen deshalb der Jugendfreizeit gelassen entgegen. „Allerdings ist es jedes Jahr wieder eine neue Herausforderung und bedeutet noch viel Vorbereitungsarbeit.“ Kölmel muss sich jetzt hineinknien in Details und trifft sich regelmäßig mit den Bühler Teilnehmern.

