Aktuelle Lage

Geschäfte und Restaurants, die nicht öffnen dürfen, geschlossene Kindergärten und Schulen, gesperrte Spielplätze, keine Veranstaltungen und auch keine Gottesdienste: Das Coronavirus bestimmt den Alltag. Zuletzt hat die Landesregierung wegen der stark ansteigenden Fälle von Corona-Infektionen in Baden-Württemberg eine Rechtsverordnung erlassen, die am Mittwoch, 18. März, in Kraft getreten ist. Diese wurde nun verschärft, sodass ab Samstag, 21. März, alle Restaurants und Gaststätten im Land schließen müssen. Nur Essen zum Mitnehmen bleibt erlaubt. Außerdem sind alle Zusammenkünfte und Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen  verboten. Gruppenbildungen von mehr als drei Personen, Ausnahme Familien, darf es nicht mehr geben. Diese Regelung wurde am Sonntag, 22. März, nochmals angepasst und auf nicht mehr als zwei Personen reduziert. Zuvor hatte der Landtag beschlossen, Kindergärten und Schulen ab dem 17. März flächendeckend zu schließen. In diesem Zuge schloss die Stadtverwaltung auch ihre städtischen Einrichtungen bis auf Weiteres. Für die Kindergarten-Notfallbetreuung haben wir ein Online-Formular eingerichtet.

Soziale Kontakte einstellen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann appelliert an alle Bürger, von sich aus alle nicht unbedingt notwendigen Sozialkontakte einzustellen: „Bleiben Sie wenn möglich zu Hause, meiden Sie größere Menschenmengen, ziehen Sie sich zurück, achten Sie auf räumliche Distanz.“ Jede und jeder Einzelne trage Verantwortung, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Auch Oberbürgermeister Hubert Schnurr betont die Notwendigkeit der ergriffenen Maßnahmen: „Die Corona-Krise erfordert von uns allen erhebliche Einschnitte. Doch wir müssen alles tun, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Zum Schutz unserer Mitbürger ist es unabdingbar, nicht notwendige soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.“

288 Fälle im Landkreis

Im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden sind Stand 31. März, 12:00 Uhr, insgesamt 372 Corona-Infizierte bestätigt. 288 Personen sind es im Landkreis Rastatt, im Stadtkreis Baden-Baden sind 84 Personen erkrankt. Davon sind drei Menschen gestorben und insgesamt 35 Patienten, die zuvor an Covid-19 erkrankt waren, inzwischen genesen. 
 
Informationen, Rat und Hilfe bekommen Sie über das Bürgerinfo-Telefon im Gesundheitsamt während der Öffnungszeit des Landratsamtes unter (0 72 22) 3 81-23 00. Auf Landesebene wurde für ratsuchende Bürger eine Hotline beim Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg unter der Rufnummer (07 11) 9 04-3 95 55 eingerichtet. Die Hotline ist montags bis sonntags zwischen 9:00 und 18:00 Uhr geschaltet.
 
Menschen, die bei sich selbst oder ihren Angehörigen Symptome feststellen, die auf einen Coronavirus hindeuten, sollen den Hausarzt zunächst telefonisch oder, außerhalb der Öffnungszeiten des Hausarztes, den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 kontaktieren.

Zur Kindergarten-Notfallbetreuung

Zur Bürgerhilfe von Stadt und DRK

Hinweise für Unternehmen
27.03.2020
Botschaft von Toni Huber
26.03.2020
Bürger-Telefon auch am Samstag geschaltet / Facebook-Gruppe schließt sich an
26.03.2020
Stadt Bühl listet auf ihrer Webseite Gewerbetreibende, die in ihrer Notlage diesen Service eingerichtet haben
25.03.2020
Regelung der Stadt Bühl im Einvernehmen mit den kirchlichen und sonstigen Trägern
25.03.2020
Wirtschaftsregion Mittelbaden verweist auf Hilfestellungen für Unternehmen
24.03.2020
Bei Restaurants und Gaststätten ist nur noch Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung möglich
23.03.2020
Neue Ausgangsregeln für die nächsten zwei Wochen
23.03.2020
Aktion von Stadtverwaltung und DRK / Bürger-Telefon geschaltet
21.03.2020
Land verschärft Maßnahmen: Gaststätten müssen schließen
20.03.2020
Wirtschaftsministerium weist Arbeitsschutzbehörden landesweit an, Ausnahmeregelungen im Arbeitszeitrecht zuzulassen
19.03.2020
Die Informationen reichen von den ausgeweiteten Liquiditätszusagen, über aktuelle Maßnahmen der Landesregierung Baden-Württemberg bis hin zu regionalen Kontaktadressen für weitere Informationen.
18.03.2020
Ab Mittwoch, 18. März, in Kraft