Ausstellung Naomi Leshem

Naomi LeshemNaomi Leshem wird in Bühl gerne mit ihrem Vater in Verbindung gebracht, ist sie doch die Tochter des im Januar 2018 verstorbenen Holocaust-Zeitzeugen Dr. Ehud Loeb. Nach Loeb, der sich um die Aussöhnung und das gemeinsame friedvolle Miteinander mit den Einwohnern seiner Geburtsstadt sehr verdient gemacht hat, ist in Bühl eine Straße benannt: Die Herbert-Odenheimer-Straße bezieht sich auf den Geburtsnamen von Ehud Loeb.
 
Nicht nur aufgrund dieser Begebenheiten ist Naomi Leshems Ausstellung in diesem Herbst in Bühl etwas ganz Besonderes. Die Künstlerin gehört schließlich zu den erfolgreichsten und interessantesten Fotografinnen Israels. Große Ausstellungen in Metropolen wie New York, Mailand, Zürich oder Tel Aviv zeugen von der Popularität der am 3. November 1963 in Jerusalem geborenen Fotografin. An diese Stationen reiht sich nun Bühl – was uns besonders stolz macht. Ab dem 16. Oktober sind ihre analogen Fotografien im Friedrichsbau zu sehen. Werke von ambivalenter Schönheit: still, atmosphärisch und spannungsreich.
 
Naomi Leshem ist zudem Dozentin für Fotografie an verschiedenen israelischen Hochschulen. Bekannte Bildbände von ihr sind „Sleepers“ und „Runways“.

Impressionen