Integration

In Bühl leben über 100 verschiedene Nationalitäten. Menschen mit Fluchthintergrund machen etwa ein Prozent der Gesamtbevölkerung aus (Stand 2018). Viele Menschen aus aller Welt kommen mit ihren Familien nach Bühl, um hier zu arbeiten. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Bürger mit Migrationshintergrund, die vielfach bereits in Deutschland geboren wurden. 

Die Integrationsarbeit in Bühl verfolgt das Ziel, Begegnungen und Austausch von Menschen unterschiedlicher Nationen und Kulturen zu ermöglichen. Nur durch gegenseitiges Kennenlernen können Gemeinsamkeiten entdeckt und Vorurteile abgebaut werden. Die Vielfalt und Buntheit der hier lebenden Menschen macht die Weltoffenheit Bühls deutlich.

Die Themen Asyl, Flüchtlinge, Integration sowie mögliche Beschäftigungs- oder Unterstützungsmöglichkeiten sind sehr komplex. An dieser Stelle werden deshalb erste, grundlegende Informationen zusammengefasst, die die wichtigsten Fragen beantworten sollen.

Willkommensbroschüre der Stadt Bühl

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Fragen und Antworten

Alle Menschen, die Asylsuchende ehrenamtlich begleiten und unterstützen, sind versichert. Grundsätzlich gilt jedoch, dass zunächst die Zuständigkeit der eigenen Versicherungen geprüft werden muss. Alle weiteren Versicherungen sind nachrangig.

Für Menschen, die Asylsuchende im Auto mitnehmen, um beispielsweise Arzttermine wahrzunehmen oder diese beim Einkaufen zu begleiten, gibt es die Dienstreisehaftpflichtversicherung der Stadt Bühl.

Weitere Informationen über die Versicherung von ehrenamtlichen Unterstützern:
Webseite des Landkreises Rastatt
Flüchtlinge dürfen nach drei Monaten in Deutschland arbeiten. Die Erteilung einer Arbeitserlaubnis muss bei der Ausländerbehörde beantragt werden.

Dies gilt nicht für Flüchtlinge aus den sicheren Herkunftsländern, die generell nicht arbeiten dürfen.
Genehmigungsvoraussetzung ist, dass die Agentur für Arbeit zustimmt. Die Zustimmung wird dann erteilt, wenn der Arbeitgeber die Stelle nicht mit Interessenten, die bereits in Deutschland arbeiten oder arbeiten dürfen, besetzt werden kann (sog. Vorrangprüfung) und die Arbeitsbedingungen - insbesondere der Lohn - angemessen sind.

Die Vorrangprüfung entfällt nach 15 Monaten Aufenthalt in Deutschland. Der Mindestlohn ist auf jeden Fall zu bezahlen. Setzt ein Tarifvertrag eine höhere Vergütung fest, so muss das Gehalt dieser entsprechen.

Auf jeden Fall ist die Vorsprache bei der Ausländerbehörde erforderlich. Mitzubringen ist der Arbeitsvertrag, benötigt wird außerdem eine Arbeitsplatzbeschreibung.

Informationen für Arbeitsmarktakteure und Unternehmen beim iq-Netzwerk Baden-Württemberg
Spätestens mit Erteilung eines Aufenthaltstitels oder nach 24 Monaten endet die Unterbringung in den Gemeinschaftsunterkünften. Deshalb ist die Stadt Bühl ständig auf der Suche nach geeignetem Wohnraum. Sie möchte auch gezielt leerstehenden Wohnraum in Lebensraum umwandeln. „Wohnraum schaffen in Kooperation mit der Stadt Bühl“ heißt das für Vermieter attraktive Programm.

Flyer Programm Wohnraum

Info-Flyer herunterladen (PDF)
Richtlinien zur Aktivierung von leer stehendem Wohnraum herunterladen (PDF)



Weitere Informationen:

Fachbereich Stadtentwicklung - Bauen – Immobilien
Heike Schmeck
Telefon (0 72 23) 9 35-6 11
E-Mail: lebensraum@buehl.de

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