Stadtsanierung

Städtebauliche Missstände beheben, ein Gebiet aufwerten, Wohnbedingungen verbessern oder die bauliche Substanz ganzer Straßenzüge erhalten: Das sind Ziele, die mit einer Stadtsanierung einhergehen. Außerdem soll eine städtebauliche Sanierung dafür sorgen, die gewachsene bauliche Struktur der Städte und Gemeinden zu erhalten und sie zeitgemäß fortzuentwickeln. Die Maßnahmen sollen zudem die wirtschaftlichen Entfaltungsmöglichkeiten stärken und die natürlichen Lebensgrundlagen in der gebauten Umwelt schützen und verbessern.
 
In Bühl gab es bisher sieben Sanierungsgebiete. Der Umbau der Innenstadt mit Fußgängerzone, das Bürgerhaus Neuer Markt und die Mediathek gelten als Meilensteine in der kommunalen Entwicklung. Auch das Hänferdorf, der älteste Bühler „Stadtteil“, präsentiert sich heute als liebenswerte Idylle.
 
Das letzte große Sanierungsgebiet in der Bühler Kernstadt, in welchem noch städtebauliche Mängel behoben werden müssen, soll nun angegangen werden: der Südliche Stadteingang. Dafür muss aber zunächst die Aufnahme in das Landessanierungsprogramm erfolgen. Der Südliche Stadteingang wäre das größte der dann acht Gebiete, die seit Anfang der 80er-Jahre aufgewertet wurden. Der „Alte Stadtkern“ mit der Neugestaltung der Hauptstraße sowie des Kirch-und Marktplatzes bildeten 1981 den Anfang. Es folgten die Sanierungsgebiete Hindenburgstraße/Bahnhof, Unteramthof, Hänferdorf, Steinstraße, Nördlicher Stadteingang sowie der Ortskern Neusatz.