Förderprogramm „Solar“

Ein Anreizsystem für Bürger, um den Anteil von lokalen erneuerbaren Energiesystemen auf Bühler Gemarkung deutlich anzuheben: Das ist die Idee hinter dem Förderprogramm „Solar“, das die Stadt Bühl zum 1. Januar 2023 auflegt. Finanziert wird es aus dem Nachhaltigkeitsfonds der Stadt – insgesamt werden 80.000 Euro bereitgestellt. Gemäß eines Gemeinderatsbeschlusses beinhaltet das Programm drei Förderschwerpunkte.

Was gefördert wird sowie weitere Fragen haben wir hier zusammengestellt.

  • 150 Euro je installierte Kilowatt-Spitzenleistung (kWp) für Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von drei bis 35 Kilowatt-Spitzenleistung (KwP) bis zu einem maximalen Fördersatz von 1.500 Euro.
  • 300 Euro Festbetrag für steckerfertige Anlagen (Balkonmodule, Mini-Photovoltaik) mit einer maximalen Leistung von 600 Watt.
  • 150 Euro Festbetrag für den Austausch des Stromzählers auf einen Zweirichtungszähler bei Anlagen, deren EEG-Förderung ausläuft un die von einer Volleinspeisung auf eine Überschusseinspeisung umgestellt werden.

Hinweis für Neubauten und grundlegenden Dachsanierungen:

Förderfähig sind nur PV-Anlagen, welche den Umfang der Mindestnutzung gemäß §6 der Photovoltaik-Pflicht-Verordnung um mindestens 10 Prozent übersteigen. Entsprechende Nachweise gemäß Landesrecht sind in diesen Fällen dem Antrag hinzuzufügen.
Die Antragstellung über ein Online-Formular der Stadt Bühl wird ab dem 9. Januar 2023 um 12:00 Uhr freigeschaltet. Die detaillierten Förderbedingungen werden ab dem 12. Dezember hier online gestellt.
Solange eine PV-Anlage ab dem 1. Januar 2023 in Betrieb genommen wird (Nachweis: Inbetriebnahmeprotokoll), kommt es für die Förderung in Frage. Das Kauf- oder Montagedatum sind dabei unerheblich. Anlagen mit einem früheren Inbetriebnahmedatum sind von der Förderung ausgeschlossen.
Das Windhundprinzip oder Windhundverfahren beschreibt die Verfahrensart bei diesem Fördermittelprogramm, wonach die verfügbaren Mittel von der Stadtverwaltung nach der zeitlichen Reihenfolge der Bedarfsanmeldungen (Anträge) verteilt werden, vorausgesetzt die Anträge sind vollständig und gültig.
  • Grundsätzlich genügt für die Antragsstellung ein Nachweis über den Kaufabschluss einer funktionstüchtigen PV-Anlage (inklusive Wechselrichter). Aus dem Nachweis muss die Anlagengröße in kW-Spitzenleistung (kWpeak) bis zur zweiten Dezimalstelle ersichtlich sein. Dies ist Grundlage für die Berechnung des Fördersatzes.
  • Die Förderung eines Zweirichtungszählers für die Umstellung einer bestehenden PV-Anlage auf Überschusseinspeisung wird gewährt, insofern ein Nachweis über den Kaufabschluss des Zählers und der Nachweis zur Umstellung auf Überschusseinspeisung eingereicht wird.
  • Das Inbetriebnahmeprotokoll ist für die Antragstellung nicht notwendig. Dieses kann nachgereicht werden. Ebenso ist ein Foto der montierten Anlage dem Nachweis beizufügen.

Hinweis für Neubauten und grundlegenden Dachsanierungen:

Förderfähig sind nur PV-Anlagen, welche den Umfang der Mindestnutzung gemäß §6 der Photovoltaik-Pflicht-Verordnung um mindestens 10 Prozent übersteigen. Entsprechende Nachweise gemäß Landesrecht sind in diesen Fällen dem Antrag hinzuzufügen.
  • Nach Einreichung eines vollständigen und gültigen Antrags erhalten Sie, insofern Mittel verfügbar sind, einen „vorläufigen Förderentscheid“ vonseiten der Stadt. Damit werden Ihnen die Fördermittel garantiert, vorbehaltlich der Nachreichung der erforderlichen Nachweise (Inbetriebnahmeprotokoll, Foto). Sobald die Nachweisführung abgeschlossen ist, werden die Fördermittel ausbezahlt.
  • Aufgrund des ungewissen Antragsvolumens kann kein endgültiges Auszahlungsdatum festgelegt werden.
  • Für weitere Fragen zum Förderprogramm steht Ihnen das Referat Klima und Umwelt, Telefon (0 72 23) 9 35-3 17, dienstags und donnerstags zwischen 9:00 und 12:00 Uhr telefonisch zur Verfügung.
  • Weitere Informationen und detaillierte Förderbedingungen werden ab dem 12. Dezember hier veröffentlicht.

Förderfähig sind nur PV-Anlagen, welche den Umfang der Mindestnutzung gemäß §6 der Photovoltaik-Pflicht-Verordnung um mindestens 10 Prozent übersteigen. Entsprechende Nachweise gemäß Landesrecht sind in diesen Fällen dem Antrag hinzuzufügen.