Radverkehr

Am 17. April 2013 hat der Gemeinderat sich dafür ausgesprochen, die Förderung des Radverkehrs in Bühl zu einem dauerhaft wichtigen Thema zu machen. Ein auf zehn Jahre ausgerichteter Radverkehrsplan wurde aufgelegt. Gute Radverbindungen, mehr Fahrradabstellmöglichkeiten und Öffentlichkeitsarbeit sollen das Fahrrad in den Fokus rücken und für das umweltfreundliche Verkehrsmittel in Bühl positive Rahmenbedingungen schaffen. Deshalb war es nur konsequent, dass sich der Gemeinderat an diesem Tag auch für eine Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Baden-Württemberg entschieden hat.


Radfahrer verlässt das Bühler Radhaus am Bahnhof mit Fahrrad

Der Benutzungszwang für einen Großteil der innerstädtischen Radwege wurde daraufhin aufgehoben. Am Bahnhof wurde die vorhandene gesicherte Radabstellanlage ergänzt um eine weitere auf der Ostseite, das sogenannte Radhaus. Dazu ist ein ehemaliges Betriebsgebäude der Deutschen Bahn zu einem Fahrrad-Parkhaus mit 120 Stellplätzen umgebaut worden. Insgesamt wurden 250 Fahrradstellplätze neu geschaffen.

Für eine verbesserte Infrastruktur sind zudem zu nennen: der fertiggestellte Radweg zwischen den Ortsteilen Oberbruch und Moos, eingerichtete Fahrrad-Schutzstreifen auf der nördlichen und südlichen Bühler Hauptstraße mit Querungsmöglichkeiten für Radfahrer sowie ein Winterräumdienst auf den fünf Hauptradwegverbindungen.

Um für ein fahrradfreundliches Klima zu werben, machen wir mit bei Radkampagnen wie „Klingelts“, der Schatzsuche zum Draisjubiläum und beim Wettbewerb „Stadtradeln“. Tradition haben das Radlerfrühstück als Auftakt zur Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ und die AGFK-Nikolausaktion zum Thema Licht am Rad. 2017 war Bühl "Radkultur-Stadt".

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