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Zweite Amtszeit in der „Südkurve“


Oberbürgermeister Hubert Schnurr ist nun auch offiziell in seine zweite Amtszeit gestartet. Vergangenen Donnerstag, vor dem Neujahrsempfang der Stadt Bühl, ist der Oberbürgermeister in einer feierlichen Gemeinderatssitzung auf seine zweite Amtszeit verpflichtet worden. Den Amtseid nahm ihm Walter Seifermann ab. Der dienstälteste Stadtrat sagte, dass Hubert Schnurr „kein Mann der lauten Töne“ sei, aber ein „Schaffer“. Und das sei, gerade angesichts der aktuell bescheidenen Finanzlage, auch gut so. Anschließend legte Seifermann dem Oberbürgermeister die Amtskette um.
 
Landrat Toni Huber brachte seine Freude zum Ausdruck, dass der neue Oberbürgermeister der alte geblieben ist. Schnurr werde „die Erfolgsgeschichte weiter mit seiner Handschrift prägen“. Der Rathauschef habe in den vergangenen Jahren an der Anziehungskraft und der Zukunftsfähigkeit Bühls gefeilt. Die Zusammenarbeit bezeichnete Huber als „in allen Bereichen wirklich bestens“. Bühl sei in guten Händen und habe einen starken Oberbürgermeister, der „fest in der Bevölkerung verwurzelt ist“. Der Landrat dankte Schnurr auch für dessen Arbeit im Kreistag.
 
Auch die Karlsruher Regierungspräsidentin Sylvia Felder richtete im Friedrichsbau vor gut 300 Gästen ein Grußwort an den Oberbürgermeister. Launisch stellte sie fest, dass Bühl im Regierungsbezirk gewissermaßen die Südkurve sei – und dort herrsche bekanntlich immer die beste Stimmung und größte Unterstützung. Das sei in Bühl auch so. Die Stadt vermittele den Eindruck, dass die Welt hier noch in Ordnung ist. „Und das ist Wirklichkeit“, betonte Felder.
 
Hubert Schnurr bedankte sich am Ende der Sitzung für den Vertrauensbeweis bei seiner Wiederwahl. Er wolle daran mitwirken, „die Lebensqualität in unserer Stadt zu erhalten und zu verbessern“ und nahm damit Bezug auf Bühl als „Heimat der Lebensqualität“, worauf auch Sylvia Felder in ihrer Rede hingewiesen hatte.


Hubert Schnurr und Walter Seifermann
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Redakteur / Urheber
Stadt Bühl