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Dokumentation über Kalarasch


Bedingt durch die Corona-Pandemie sind die für dieses Jahr geplanten Veranstaltungen zum 30-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen der Stadt Bühl und dem Rajon Kalarasch komplett auf das kommende Jahr verschoben worden. Eine besondere Möglichkeit, in das Partnerland zu blicken, gibt es nun dennoch: Am Montag, 13. Juli, wird im Zelt auf dem Gelände des Bühler Autokinos „Drive-In“ der Dokumentarfilm „Calarasi – A land by the gate of heaven“, zu Deutsch„Kalarasch – Land an der Himmelspforte“, gezeigt. Beginn ist um 20.00 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr.
 
Die erzählerische Atmosphäre des Dokumentarfilms aufgreifen wird anschließend das Chanson-Duo Peter & Klaus. „Lieder, die Geschichten erzählen“, so umschreiben die Bühler Musiker Peter Teichmann und Klaus Hofsäss ihr Programm. Mit Stücken der deutschen Liedermacherszene wie Klaus Hoffmann, Hannes Wader, Reinhard Mey und Stephan Sulke werden sie den Abend fortsetzen.
 
Eingeschlossen zwischen Rumänien und der Ukraine und ohne direkten Zugang zum Meer, ist das kleine Moldawien, das offiziell Republik Moldau heißt, im Westen wenig bekannt. Allenfalls Berichte über große Armut und Minderheitenkonflikte schaffen es in die Medien.  Doch Moldawien ist weitaus mehr. Der Dokumentarfilm „A land by the gate of heaven“ lenkt den Blick auf die Region um die Stadt Kalarasch im Zentrum des Landes. Dichte Wälder, fruchtbare Felder und Weinberge bilden die Kulisse für das reiche immaterielle Erbe Kalaraschs, in dem sich Legenden, Spiritualität, Kunst und Handwerk mühelos verbinden. Hier leben die Menschen, die in diesem Film zu Wort kommen und alle den Wunsch haben, diesen Schatz an zukünftige Generationen weiterzugeben.
 
Die Dokumentation entstand 2018 und ist ein gemeinsames Projekt des moldawischen Filmemachers Dumitru Grosei und des Rajons Kalarasch. Groseis Filme wurden bereits mehrfach auf alternativen Filmfestspielen in Europa, Asien und Nordamerika ausgezeichnet.
 
Der Film dauert 50 Minuten und wird in moldawisch-rumänischer Sprache mit deutschem Untertitel gezeigt. Der Eintritt zu dem Abend ist frei. Aufgrund der derzeitigen Corona-Bestimmungen ist der Einlass nur unter Angabe von Namen und Kontaktdaten möglich. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, bevorzugt über das auf der städtischen Webseite eingestellte Online-Formular unter www.buehl.de/film-kalarasch oder bei Bettina Streicher, Referat Europa und Partnerschaften, Telefon (0 72 23) 9 35-2 35.


Filmplakat
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Redakteur / Urheber
Stadt Bühl