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Primizkissen aus dem Jahr 1949


Die Reihe „Schätze aus dem Museumsdepot" im Schaufenster des Stadtmuseums wird fortgesetzt: Nach der Pickelhaube von Ernst Hundertmark und den Kinderschuhen von Willi Graf ist in den kommenden zwei Wochen im Fenster zur Schwanenstraße das Primizkissen von Franz Graß zu sehen. Das Kissen, das mit einem Kreuz bestickt und mit Blättern, Ähren und Trauben verziert ist, hat der in Balzhofen geborene Geistliche bei seiner ersten Messe als frisch geweihter Priester im Jahr 1949 erhalten.

Flankiert wird das Ausstellungsobjekt durch ein Foto, das Pfarrer Graß am Tag seiner Primiz mit einem Primizbräutchen zeigt. Während ein Neupriester bei dieser „geistlichen Hochzeit“ quasi den Bräutigam symbolisiert, steht das Primizbräutchen stellvertretend für die Kirche als Braut. Franz Graß war als Pfarrer in Heidelberg und Mösbach tätig, darunter sieben Jahre als Klinikpfarrer in Heidelberg.

Wer mehr als nur das Primizkissen sehen möchte, kann auch wieder die Ausstellungsräume im Stadtmuseum besuchen. Vorerst ist das Museum in der Schwanenstraße nach der Corona-Zwangspause nur sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Für den Zutritt benötigen die Besucher einen negativen Corona-Schnelltest. Außerdem gilt es, die Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

„Schätze aus dem Museumsdepot" im Schaufenster des Stadtmuseums

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Redakteur / Urheber
Stadt Bühl