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Gemeinderat legt Obergrenze fest


Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 29. September, für die Sanierung des Windeck-Gymnasiums einen Kostenrahmen von 17,9 Millionen Euro festgelegt. Diese Summe hat die Stadtverwaltung in ihrer mittelfristigen Finanzplanung bis 2025 vorgesehen. „Das ist die Obergrenze des Machbaren“, betont Oberbürgermeister Hubert Schnurr. Dies bedeutet, dass der Entwurf aus dem Architektenwettbewerb einer kompletten Sanierung nicht weiterverfolgt werden kann. Hierfür waren für den Energiestandard KfW55, der umgesetzt werden soll, Kosten in Höhe von 33,6 Millionen Euro errechnet worden.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat nun, das Vorhaben auf die Sanierung des bedürftigsten Bauteils, den Ostflügel, zu beschränken. Diese abgespeckte Variante auf der Grundlage des Wettbewerbsentwurfs beinhaltet den bald 50 Jahre alten Klassenzimmertrakt und die Aula. Nun sind die Architekten am Zug, ihren Entwurf entsprechend zu überarbeiten. Mit Ergebnissen ist bis Anfang kommenden Jahres zu rechnen.


Die Beschlüsse des Gemeinderats aus der öffentlichen Sitzung vom 29. September im Einzelnen:


Windeck-Gymnasium, Sanierung Ostflügel; Kostenschätzung nach DIN 276 zum aktuellen Vorentwurf / Weitere Vorgehensweise

Der Gemeinderat nahm das Ergebnis der Kostenschätzung nach DIN 276 zum aktuellen Vorentwurf zur Kenntnis. Einstimmig beschloss das Gremium, die Verwaltung und das Architekturbüro Dasch + Zürn, Stuttgart, zu beauftragen, die wesentlichen Bausteine/Optionen für eine Realisierung der Sanierung des Windeck-Gymnasiums Ostflügel, basierend auf dem Wettbewerbsentwurf, mit einem Kostenrahmen von 17,9 Millionen Euro zu erarbeiten und zur Beschlussfassung vorzulegen.


Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes; Aktualisierung der Maßnahmenplanung

Der Gemeinderat hat einstimmig die Umsetzung des aktualisierten Maßnahmenplans inklusive der zusätzlichen Maßnahmen für das Anschlussvorhaben im Klimaschutzmanagement beschlossen.

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Redakteur / Urheber
Stadt Bühl