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Online-Service gestartet


Die Stadt Bühl führt ein elektronisches Vormerksystem für ihre Kindertageseinrichtungen ein. Seit dieser Woche haben Eltern die Möglichkeit, einen Wunsch-Betreuungsplatz in einer der 18 Bühler Kitas über eine Online-Plattform zentral vorzumerken. "Mit dieser Neuerung wird der Weg zu einem Kita-Platz vereinfacht und strukturierter", betont Bürgermeister Wolfgang Jokerst. "Wir gehen damit einen weiteren wichtigen Schritt für ein familienfreundliches Bühl."

Unter www.buehl.de/kita-vormerkung können die Eltern ihren Betreuungswunsch für ihr Kind in bis zu drei Einrichtungen angeben - je Kind kann eine Vormerkung angelegt werden. Die Vormerkung wird anschließend an die Einrichtungen gesendet. Die Einrichtungsleitungen planen jeweils zum Quartalsende die möglichen Gruppenzusammensetzungen. Sie vergeben anschließend selbst die Betreuungsplätze und sagen den Eltern zu. Ist eine Zusage in der ersten Einrichtung nicht möglich, wird die Anfrage an die nächste Einrichtung weitergeleitet. Sollten alle drei Einrichtungen keine Möglichkeit haben, wird man automatisch auf die Warteliste gesetzt. In solchen Fällen eröffnet die zentrale Anlaufstelle für pädagogische Fragen (Zapf) bei der Stadt Bühl, die unter anderem auch für pädagogische Fragen beratend zur Verfügung steht, den Eltern nach Möglichkeit Betreuungsalternativen.

"Das Online-Verfahren hat erhebliche Vorteile", betont Bettina Fröhlich, die stellvertretende Leiterin des städtischen Fachbereichs Bildung - Kultur - Generationen. So können die Eltern ab sofort rund um die Uhr die Vormerkung ganz bequem von zuhause aus erledigen. Alles, was bisher in manueller Form über die Kitas und die Zapf abgewickelt wurde, erfolgt künftig auf dem elektronischen Weg. Möglich macht das die Onlineplattform "Kita-Data-Webhouse" (KDW). Das Modul der sogenannten Zentralen Vormerkung ist ein kostenfreies Angebot des Landesjugendamtes (KVJS).

Für die Verwaltung bedeutet die elektronische Vormerkung eine deutlich vereinfachte und gezielte Bedarfsermittlung sowie eine trägerübergreifende Vereinheitlichung des Anmeldeverfahrens. Da die Kinder elektronisch vorgemerkt werden und nicht wie bisher dezentral über die Einrichtungen, sind beispielsweise keine Doppelanmeldungen der Kinder in verschiedenen Einrichtungen mehr möglich. Ebenso ergeben sich für die Kitas erhebliche Verwaltungsvereinfachungen. So entfallen etwa händisch geführte Voranmeldelisten weg, wodurch Medienbrüche der Vergangenheit angehören. Für den reibungslosen Ablauf bei der Einrichtung des neuen Systems bedankt sich Bettina Fröhlich insbesondere bei den weiteren Trägern der Bühler Kitas.

"Die zentrale Kita-Vormerkung soll den Eltern Zeit und viele Wege ersparen, ersetzt allerdings nicht das persönliche Gespräch zwischen ihnen und der Einrichtungsleitung", betont Fröhlich. Deshalb empfiehlt sie Eltern weiterhin, sich einen persönlichen Eindruck von den ausgewählten Kindertageseinrichtungen zu machen. "Hierfür stehen die Kita-Leitungen natürlich gerne zur Verfügung, der weitere Ablauf einer Anmeldung erfolgt dann aber elektronisch."

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Redakteur / Urheber
Stadt Bühl