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Es weihnachtet im Stadtmuseum


Im Stadtmuseum geht es ab dem ersten Advent wieder weihnachtlich zu: Zum einen kann im Museum in der Schwanenstraße ab Sonntag, 27. November, eine Ausstellung mit historischen Kinderspielsachen besichtigt werden, zum anderen wird die besondere Krippenlandschaft wieder zu sehen sein, die im vergangenen Jahr erstmals ausgestellt worden war.

„Damit haben wir früher auch gespielt“ oder „Ich erinnere mich an meine Kindheit“. Diese Äußerungen wollen die Macher der Kinderspielzeug-Ausstellung bei den Besuchern erzeugen – verbunden mit anschließenden lebhaften Gesprächen im Familien- und Freundeskreis über das Leben und Spielen in vergangenen Zeiten. Anlass für die Ausstellung war das Angebot von Gemeinderat Lutz Jäckel, einen Teil seiner Elastolin-Figuren zur Verfügung zu stellen. Die teilweise 100 Jahre alten Zootiere stellen das Herzstück der kleinen Ausstellung dar. Sie sind heute beliebte Sammlerstücke, die früher durch zahlreiche Kinderhände gingen und immer wieder in ganz unterschiedlichen Konstellationen aufgebaut und bespielt wurden. Obendrein hat das Team des Stadtgeschichtlichen Instituts in den Tiefen des Depots weitere wundervolle und zeittypische Objekte zum Vorschein gebracht.

Etwas Besonderes ist auch die Krippenlandschaft, die im vergangenen Jahr noch im Schaufenster am Museumseingang präsentiert wurde. Diese rückt nun ins Innere des Gebäudes und ist daher weit besser in Augenschein zu nehmen. Die Geschichte der Krippenlandschaft, deren Gebäude und Figuren das Stadtgeschichtliche Institut vor rund zwei Jahren als Schenkung erhielt, reicht bis in die 1930er Jahre zurück. Nachfahren des Altschweierers Arthur Oser, dem Erbauer der Krippengebäude und Sammler der Figuren, hatten die Gegenstände dem Stadtgeschichtlichen Institut übergeben. Zu den Kisten gab es noch die historischen Baupläne der einzelnen Gebäude sowie ein Foto der Krippe aus dem Jahr 1932. Um die Landschaft wieder zum Leben zu erwecken, wurde der passionierte Bühlertäler Krippenliebhaber und -bauer Siegmar Häußler gefunden. Mit unendlicher Geduld und in mühevoller Arbeit bis ins kleinste Detail fertigte er die Unterkonstruktion an, elektrifizierte die Anlage und besserte einige Gebäudeteile aus, andere ergänzte er.

Die Spielzeugausstellung sowie die Krippenlandschaft können bis zum 5. Februar im Stadtmuseum zu folgenden Öffnungszeiten besichtigt werden: dienstags von 9:00 bis 13:00 Uhr sowie donnerstags und sonntags jeweils von 14:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Krippenlandschaft im Stadtmuseum

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Redakteur / Urheber
Stadt Bühl