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In aller Munde


Vor dem Hintergrund des Zwetschgenfest-Jubiläums (5. bis 9. September) hat die Stadt Bühl erstmals die Zwetschgen-Saison offiziell eröffnet. „Es gibt sie wieder: Die Frucht, für die Bühl steht“, frohlockte Oberbürgermeister Hubert Schnurr im Beisein der örtlichen Obst- und Gartenbauvereine. Während die ersten Sorten reif und voll in der Ernte seien, brauche unsere „Bühler“ noch ein bisschen, führte der OB aus. In der ersten Augustwoche dürfte es aber so weit sein, bis auch sie auf den Markt kommen wird. Der Zeitpunkt entspricht dabei der Regel. Nachdem das Jahr für die Zwetschgen früh losgegangen war, sorgte anschließend Regenwetter für eine Verzögerung. Dennoch konnte nun aber quasi planmäßig die Saison offiziell eröffnet werden.

Seinen aufrichtigen Dank richtete Schnurr dabei „an alle, die sich der Tradition verbunden fühlen und sich für den Erhalt und das Überdauern der Zwetschge in Bühl einsetzen“. „Wir wollen nicht nur auf dem Papier Zwetschgenstadt sein“, sagte der OB. Dafür bedürfe es auch die Obstbauern in Voll- und Nebenerwerb und die Obst- und Gartenbauvereine. Der Rathauschef erwähnte auch das Jubiläum des Bühler Bauernmarkts, der am 14. September zum 25. Mal stattfinden und dabei auch die Zwetschge in den Blickpunkt rücken wird. So wie es bereits auch der Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg getan hat, indem er die Bühler Frühzwetschge zur Streuobstsorte des Jahres 2024 ernannt hat.

Auch Zwetschgenkönigin Alexandra Grasmik hat es sich zur Aufgabe gemacht, die blaue Frucht und ihren Bezug zur Stadt insbesondere dem Nachwuchs nahezubringen. „Mit ihr haben wir derzeit eine Hoheit, die sich engagiert für ihre Heimat und die Bühler Zwetschge einsetzt“, lobte der OB, der Alexandra zugleich für ihre Idee und die Unterstützung bei der Organisation des Openings dankte. Sie ging auch kurz auf ihr Programm in den nächsten Wochen ein. Dabei wird Alexandra im Rahmen des Sommerferienprogramms mit dem OGV Balzhofen Zwetschgenkuchen backen und mit dem OGV Kappelwindeck Zwetschgen ernten. Voraussichtlich im August wird sie Seniorenheime besuchen, nach dem Zwetschgenfest schaut die Zwetschgenkönigin dann in einigen Kindergärten und Grundschulen vorbei. Auch für den sozialen Zweck gibt es eine Aktion. Gemeinsam mit der Lebenshilfe Baden-Baden, Bühl, Achern wird Alexandra Grasmik bei der Confiserie Böckeler Zwetschgen-Schlecksel kochen. Die Marmeladengläser werden danach zugunsten der Lebenshilfe verkauft.

Passend zum Tag lud Schnurr anschließend zu einem Glas Affentaler Zwetschgen-Secco ein oder, alkoholfrei, auch zu einem Zwetschgen-Nektar, den die Firma Seifermann nun auch in kleinen Flaschen vertreibt. In mehreren regionalen Märkten und einigen gastronomischen Betrieben in Bühl gibt es übrigens jetzt auch wieder das „Quetschle“-Pils, das extra für das Zwetschgenfest von der Brauerei Hatz hergestellt wird. „Sie sehen, die Zwetschge, das Zwetschgenfest und Bühl sind jetzt wieder in aller Munde“, fasste OB Schnurr zusammen.

Seinen aufrichtigen Dank richtete OB Schnurr „an alle, die sich der Tradition verbunden fühlen und sich für den Erhalt und das Überdauern der Zwetschge in Bühl einsetzen“.

Seinen aufrichtigen Dank richtete OB Schnurr „an alle, die sich der Tradition verbunden fühlen und sich für den Erhalt und das Überdauern der Zwetschge in Bühl einsetzen“.

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Redakteur / Urheber
Stadt Bühl