Zweite Runde der Wirtshausausstellung
Noch bis Ende Januar ist die Sonderausstellung „Mehr als nur Kuckuck – Die Vielfalt der Schwarzwälder Uhrmacherkunst“ im Bühler Stadtmuseum, Schwanenstraße 11, zu sehen. Doch hinter den Kulissen wird bereits an der nächsten Ausstellung gearbeitet: Im Frühjahr kommenden Jahres soll der zweite Teil der erfolgreichen Wirtshaus-Ausstellung „Zum Wohl – Der ,Ochsen‘ und andere Bühler Traditionsgasthäuser“ eröffnet werden. Dieses Mal stehen die Gaststätten in den Bühler Stadtteilen im Mittelpunkt.
Der erste Teil der Ausstellung, der sich den traditionsreichen Gasthäusern in der Kernstadt widmete, gehörte zu den aufwendigsten Ausstellungen, die das Stadtmuseum bislang gezeigt hat – und stieß beim Publikum auf großen Zuspruch. Mit zahlreichen Leihgaben, historischen Fotografien, Dokumenten und persönlichen Erinnerungsstücken wurde die Bühler Wirtshausgeschichte lebendig. Ein besonderer Blickfang war der aufwendig rekonstruierte Nachbau der historischen Burgstube aus dem ehemaligen „Ochsen“. Insgesamt wurde zu mehr als 30 Traditionsgasthäusern recherchiert und eine beeindruckende Vielfalt an Exponaten zusammengetragen.
Genau wie bei der ersten Ausstellung setzt das Team des Stadtgeschichtlichen Instituts auch für die Fortsetzung auf die Unterstützung der Bevölkerung. Gesucht werden Objekte, historische Fotos und Informationen zu Gaststätten in den Bühler Stadtteilen. Ob Bierkrug, Speisekarte, Aschenbecher, Einrichtung, Werbematerial oder persönliche Erinnerung – vieles kann dazu beitragen, die Geschichte der früheren und heutigen Wirtshäuser anschaulich zu erzählen.
Eine besondere Leihgabe steht ebenfalls auf der Wunschliste der Ausstellungsmacher: Gesucht wird eine funktionstüchtige Musikbox beziehungsweise Jukebox, also ein münzbetriebener Musikautomat, der auf Knopfdruck einen Musiktitel abspielt. Sie muss nicht zwingend aus einer Bühler Gaststätte stammen, sollte aber für die Dauer der Ausstellung zur Verfügung gestellt werden können.
Wer passende Objekte, Fotos oder Informationen besitzt, kann sich an das Team des Stadtgeschichtlichen Instituts per E-Mail an stgi(at)buehl.de oder unter Telefon (0 72 23) 9 35-54 05 wenden.