Neuer Pendlerparkplatz
Am „Alten Römerpfad“ auf der Gemarkung Eisental steht ab sofort ein neuer Pendlerparkplatz zur Verfügung. Auf dem Areal östlich des Klärwerks und südlich von Kompost Vogel, nahe der Weißgärber-Kreuzung, wurden insgesamt 29 Stellplätze geschaffen. Zwei davon sind für Menschen mit Behinderung vorgesehen.
Für den neuen Parkplatz wurde eine bereits befestigte und versiegelte Fläche umgenutzt. Auf dem Gelände befanden sich eine Pflasterfläche sowie eine betonierte Abfallgrube, die früher vom Landratsamt beziehungsweise Straßenbauamt genutzt wurde. Da die Fläche nicht mehr benötigt wurde, konnte sie für den neuen Zweck hergerichtet werden. Die Abfallgrube wurde abgebrochen und verfüllt, anschließend bereitete der städtische Bauhof die Fläche auf und führte die Pflasterarbeiten sowie den erforderlichen Pflanzrückschnitt aus.
Hintergrund für den neuen Standort ist der Wegfall der früher geduldeten Pendlerparkplätze auf dem ehemaligen Real-Parkplatz in Vimbuch. Nach dem Betreiberwechsel und der Einführung eines kostenpflichtigen Parkplatzsystems beim neuen Vimbuch-Center standen diese nicht mehr zur Verfügung. In der Folge wurde vermehrt in den Vimbucher Wohngebieten und im Bereich des Friedhofs geparkt, was zu einer zusätzlichen Belastung für die Anwohner führte.
Die Stadt Bühl prüfte deshalb verschiedene mögliche Standorte. Mit dem bereits befestigten Areal am alten Römerpfad wurde schließlich eine geeignete Fläche gefunden. „Wir wollten zusätzlichen Parkraum für Pendler schaffen und gleichzeitig die Situation in den betroffenen Wohnbereichen entzerren“, sagt Bürgermeister Daniel Fritz.
Nach den erforderlichen Abbruch- und Bauarbeiten ist der Parkplatz mittlerweile fertiggestellt und für die Nutzung freigegeben. Da auf der Kopfsteinpflasterfläche Parkplatzmarkierungen schwierig sind, weist vor Ort ein Schild auf die vorgesehene Parkplatzaufstellung hin. Die Einrichtung des Pendlerparkplatzes fügt sich in den Grundansatz des kurz vor Abschluss stehenden Aktionsplans für Mobilität, Klima- und Lärmschutz ein: Maßnahmen, die verhältnismäßig schnell und kostengünstig umsetzbar sind und den Mobilitätszielen entsprechen, können dabei realisiert werden, bevor das umfassende Gesamtkonzept beschlossen ist.